· 

Systemkamera Sony Alpha 6000

Text und Fotos: Dennis Gloth

Nachdem ich viel mit meiner Canon 5D Mark III Spiegelreflexkamera unterwegs war, kam in mir mehr und mehr das Interesse an einer Systemkamera auf. Diese sind kleiner und leichter als die großen DSLR’s. Allerdings wollte ich natürlich keine großen Abstriche in Sachen Qualität machen. Also habe ich im Internet erstmal den Markt für spiegellose Systeme sondiert. Da ich schon seit Jahren mit Canon-Kameras fotografiere, habe ich natürlich erstmal nachgesehen, was sie in dem Bereich zu bieten haben.

Die Sony Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv E PZ 1650mm 3.5-5.6
Die Sony Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv E PZ 1650mm 3.5-5.6

Ich habe mir dann die Canon M5 ausgeguckt, die mit 1.249€ allerdings nicht ganz billig ist. Der Vorteil an einer Canon-Systemkamera wäre zweifelsohne die Möglichkeit, meine bereits vorhanden Objektive weiter nutzen zu können. Gleichzeitig ist dies aber auch ein Nachteil. Denn durch die größeren und schwereren Spiegelreflex-Objektive wäre mein Ziel der Gewichts- und Volumenreduzierung wieder dahin. Deswegen habe ich mal die „Canon-Brille“ beiseite gelegt und mich auch mit anderen Fabrikaten beschäftigt.

Nach Panasonic, Olympus, Leica usw. fiel bei den Recherchen im Internet immer wieder der Name Sony Alpha 6000. Die Kamera von 2014 wird im Internet nach wie vor fast einstimmig über den grünen Klee gelobt. So stieg mein Interesse an der Alpha 6000 so sehr, dass ich sie einfach haben musste (wollte). Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.

Für einen Preis von etwa 600€ (inkl. Kit-Objektiv) bringt sie einfach alles mit, was man braucht. 24,3 Megapixel, APS-C Sensor, Klappdisplay, Videofunktion (allerdings nicht in 4K, was für mich persönlich aber nicht schlimm ist), ein schneller Hybrid-Autofokus und und und … Ich möchte hier jetzt nicht zu sehr auf die technischen Daten eingehen. Diese kann jeder per Suchmaschine selbst recherchieren.

Eines meiner ersten Fotos mit der Sony Alpha 6000.
Eines meiner ersten Fotos mit der Sony Alpha 6000.

Was mich einfach überzeugt hat, ist die Bildqualität, das Handling, die Haptik und letztendlich natürlich die geringe Größe und das kleinere Gewicht. Ohne Objektiv könnte man sie quasi in die Hosentasche stecken, und so ist die Alpha 6000 innerhalb kürzester Zeit zu meiner „Immerdabei“ avanciert. 

Das Sigma Art 19mm 1:2.8 DN für Sonys E-Mount.
Das Sigma Art 19mm 1:2.8 DN für Sonys E-Mount.

Von Sigma gibt es aus der Art-Serie 19mm, 30mm und 60mm Festbrennweiten (Alle mit einer Offenblende von f/2.8) für das E-Mount System zu einem unschlagbaren Preis. Diese Objektive gibt es im Internet für etwa 160€ und bieten für kleines Geld eine super Bildqualität.

Aufnahme mit dem Sigma Art 19mm 1:2.8 DN
Aufnahme mit dem Sigma Art 19mm 1:2.8 DN

Das einzige, was ich vielleicht negativ bewerten würde, ist das fehlen eines vernünftigen Akku-Ladegeräts. Der Akku kann nur in der Kamera über ein mitgeliefertes USB-Kabel geladen werden. Abhilfe schafft hier ein Set von Baxxtar. Deren Akkus stehen den Originalen qualitativ in nichts nach und werden mit einer Ladeschale und Kabeln für die heimische Steckdose, sowie für PKWs (Zigarettenanzünder) geliefert.

 

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich den Schritt zu einem anderen Kamera-Hersteller in keiner Weise bereut habe und mit der Systemkamera von Sony mehr als zufrieden bin.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Loisl (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:07)

    Servus,

    wir haben das gleiche Schicksal.. Ich habe auch die 5d III seit einiger Zeit im Einsatz und seit rund 1,5 Jahren auch die a6000. Ich kann deiner Einschätzung absolut zustimmen. Die a6000 ist absolut klasse. Ich habe als fast immer drauf das Samyang 12mm 2.0 im Einsatz und kann dieses auch wirklich empfehlen.

    LG Loisl