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AIDA | Perlen am Mittelmeer | Teil 2

Text und Fotos: Dennis Gloth

Nachdem wir gestern einen kompletten Tag auf See verbracht haben, geht es heute ans Eingemachte. Italien steht auf dem Plan, genauer gesagt Rom. Da Italiens Hauptstadt aber im Landesinneren liegt und dementsprechend keinen Hafen hat, legen wir in Civitavecchia an.

Der Hafen von Civitavecchia, Italien
Sieht so aus, als wenn es ein schöner Tag wird

Von der kleinen Stadt, deren Namen ich mir bis heute nicht merken kann, fahren wir mit dem Zug nach Rom. Für 2€ kann man vom Hafen bis zum Bahnhof fahren oder man geht die ca. 1,5 Kilometer zu Fuß. Am Bahnhof angekommen, kaufen wir uns für knapp 10€ pro Kopf die Zugtickets.

Lok am Bahnhof von Civitavecchia, Italien.
Alle Züge fahren nach Rom (oder so ähnlich).

Ich habe immer wieder das Gefühl, dass das Reisen mit Bus und Bahn in anderen Ländern viel günstiger als in der Heimat ist. Im Bahnhof von Rom angekommen irren wir eine Weile umher, bis wir die richtige U-Bahn zum Kolosseum finden. Endlich dort angekommen, werden wir auch schon von Leuten „überfallen“, die uns eine Führung durch das historische Bauwerk anschnacken wollen.

Kolosseum, Rom, Italien.
Das Kolosseum ist schon am Morgen überfüllt durch Touristen.
Kolosseum, Rom, Italien.
Ein Künstler sprayt das Kolosseum von Rom, Italien.

Den ersten Händler abgewimmelt, kommt auch schon der nächste an. Nach nur wenigen Metern bin ich richtig genervt von diesen ganzen „Guides“. Vor allem von denen, die ein „Nein“ nicht akzeptieren wollen. Das ganze Gelände rund ums Kolosseum ist schon total überlaufen mit Touristen. Man kann nicht stehen bleiben, ohne dass dir irgendjemand etwas verkaufen möchte. Tücher, Bilder, Touren, Selfiesticks und und und…

Viktor-Emanuelsdenkmal, Rom, Italien.
Das Viktor-Emanuelsdenkmal.
Ein Geistlicher vielleicht auf dem Weg zur Arbeit, Rom, Italien.
Ein Geistlicher vielleicht auf dem Weg zur Arbeit.

Wir gehen die Via dei Fori Imperiali entlang vorbei am Viktor-Emanuelsdenkmal und weiter durch die Straßen bis zum Pantheon. Natürlich wimmelt es auch hier von Touristen – und Selfiestickverkäufern. Wer Menschenmassen nicht mag, ist in Rom definitiv fehl am Platz.

Pantheon, Rom, Italien.
Das Pantheon in Rom.
Trevi-Brunnen, Rom, Italien.
Der von Menschenmassen überfüllte Trevi-Brunnen.

Weiter geht es zum Trevi-Brunnen. Eine weitere Touristenattraktion. Es ist schon fast schwierig überhaupt an den Brunnen zu kommen, weil hier einfach so viele Menschen sind und jeder natürlich versucht, ein Selfie vor dem Bauwerk zu machen. Nachdem wir uns auch hier durchgewurschtelt haben, gehen wir noch zur Spanischen Treppe, wo wir auch eine kleine Pause einlegen.

Blick von der Spanischen Treppe in die Via dei Condotti, Rom, Italien.
Von der Spanischen Treppe hat man einen tollen Blick in die lange Via dei Condotti.

Bevor wir aber wieder zurück nach Civitavecchia fahren, machen wir noch schnell einen Abstecher in die Vatikanstadt. Hier ist es komischerweise nicht so überfüllt. Das kann aber auch am überdimensionalen Petersplatz liegen. Wer allerdings einen Blick in die Sixtinische Kapelle oder die Basilica di San Pietro werfen möchte, sollte sich doch ein paar Stunden Zeit mitbringen. Die haben wir aber nicht und so machen wir uns auf den Rückweg und auf ins nächste Abenteuer ...

Der Petersplatz, Rom, Vatikanstadt, Italien
Heute gibt der Papst keine Laudatio.

Bildergalerie | Rom

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